Feld-Geflüster: Brunnenbau, Abschied auf Samtpfoten und die ersten Herbstboten
- Martina Buck
- 14. Juli
- 2 Min. Lesezeit
Hallo ihr Lieben,
wer dieser Tage einen Blick auf die Beete wirft, merkt sofort: Ohne Wasser läuft hier gar nichts. Die Sommerhitze verlangt unseren Pflanzen einiges ab, und das Thema Bewässerung steht bei uns gerade ganz oben auf der Agenda. Hinter den Kulissen wird fleißig gewerkelt, damit alles grün bleibt – aber auf dem Hof gibt es auch sonst jede Menge herzerwärmende und watschelnde Neuigkeiten!
Wasser marsch? Unser Brunnen-Projekt
Wir haben einen riesigen Meilenstein geschafft: Der Brunnenschacht ist endlich gesetzt! Wer allerdings glaubt, damit sei die Arbeit getan, der täuscht sich gewaltig. Es ist erstaunlich, wie viel Technik und Planung an so einem Brunnen dranhängt.
Gerade stehen wir vor einem riesigen Puzzle aus Pufferspeicher, Pumpen, Wasserzähler, Filtern, Fittingen und dem ganzen "Fitting-Klim-Bim". Jetzt heißt es: konzentriert zusammenbasteln und fest die Daumen drücken, dass am Ende alles so funktioniert und fließt, wie wir uns das erhoffen. Es steckt eben doch immer mehr Detailarbeit dahinter, als man anfangs denkt!
Ein Abschied auf leisen Pfoten
Auf dem Feld war in den letzten Wochen mächtig Leben in der Bude. Unsere drei Katzenkinder haben uns mit ihrer puren Lebensfreude und ihrem Entdeckerdrang jeden Tag ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Inzwischen sind die kleinen Wirbelwinde richtig groß geworden, fressen komplett selbstständig und stecken voller Energie.
Nun heißt es für uns Abschied nehmen: Die drei ziehen um und kommen in liebevolle, gute Hände. Ein wehmütiger Moment, aber wir wissen, dass sie es auf ihrem weiteren Lebensweg wunderbar haben werden!
Sagenhaft friedliche Watschel-WG
Ganz im Gegensatz zum wuseligen Katzentrubel geht es bei unseren Enten überraschend entspannt zu. Meine Männer-Enten-Gruppe ist einfach sagenhaft friedlich! Sie sind treue Seelen, bleiben brav auf dem Gelände und haben überhaupt keine Lust auf unerlaubte Ausflüge. Nur wenn ihnen etwas fehlt oder der Hunger plagt, wird auch mal lautstark geschimpft – aber das sei ihnen absolut gegönnt. Ich bin einfach nur rundum zufrieden mit den Jungs.
Auf den Beeten: Letzte Sommersalate
Auch wenn wir noch mitten im Sommer stecken, richtet sich der Blick im Gemüsebau immer schon ein paar Monate nach vorn. Die letzten Sommersalate haben ihren Platz im Boden gefunden, doch parallel läuten wir bereits die nächste Saison ein.
Frisch gepflanzt sind jetzt:
Chinakohl und Mangold für die herbstliche Küche
Und die letzten Sommersalate sind gepflanzt, dann übernehmen schon Endivien und Co.
Es bleibt also wie immer spannend, arbeitsreich und wunderschön bei uns auf dem Feld.
Bis zum nächsten Update – lasst es euch gutgehen und genießt die sonnigen Tage!
Martina Buck



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